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Nin die älteste Stadt Kroatiens

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Am letzten Tag der Osterferien fuhren wir in die Stadt Nin, die als die älteste Stadt Kroatiens gilt. Nin liegt 15 nördlich von Zadar. Auf dem Weg nach Nin mussten wir jedoch noch ein wenig arbeiten! Seit kurzem sind wir die kroatische Vertretung für ein größeres dänisches Camping-Portal und unsere Aufgabe ist es, Ferienanlagen in Kroatien zu bewerten und zu beschreiben. Sie können also bald die Campingplätze auf unserer Website finden, aber jetzt haben wir erst einmal nur Fotos vom Campingplatz in Zaton hier eingefügt.

Wie man an den Bildern sehen kann, war man auf dem Campingplatz noch bei den Vorbereitungen für die Sommersaison, aber es kann keinen Zweifel daran geben, dass es sich hier um einen sehr schönen Campingplatz handelt.

Ein paar Kilometer vom Campingplatz Zaton in Richtung Nin liegt auf der linken Straßenseite die Kirche St. Nikolaus. Dieser Kirche spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte von Nin, und das hängt mit den kroatischen Königen zusammen.

st-nicolaus-kirche

Insgesamt wurden in Nin sieben kroatische Könige gekrönt. Vor der offiziellen Bekanntgabe als Herrscher in Kroatien, musste der neue König mit seinem Gefolge nach Nin kommen. Dort bei der Kirche St. Nikolaus zeigte er vor den versammelten Menschen mit seinem Schwert in alle vier Himmelsrichtungen und verkündete, was er als neuer König tun werde. (Soweit ich weiß, gab es keinen Ausschluss bei diesem Ritual.)

Die Stadt Nin hat einen neuen und einen alten Teil. Die Altstadt, die man sich unbedingt ansehen sollte, liegt auf einer kleinen künstlich angelegten Insel. Gebührenpflichtiges Parken ist auf und rund um die Insel möglich. Wir parkten an der südlichen Brücke neben der Statue von Prinz Branimir, dort befindet sich auch das Touristenbüro. (Sollten sie mit dem Auto auf die Insel fahren wollen, so nehmen Sie besser die nördliche Brücke – aber Sie benötigen eigentlich auf der Insel gar kein Auto.)

Der alte Teil der Stadt Nin ist wirklich nett und hat viele historische Plätze zu bieten, unter anderem auch mehrere Kirchen und ein Museum – und dann gibt da noch die Statue von diesem Typen:

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Es handelt sich bei dieser eindrucksvollen Statue um Grgur Ninski (Gregor von Nin), der im 10. Jahrhundert Bischof von Nin war und entgegen der Anordnung des Papstes in Rom in seinen Kirchen die Messe in slawischer Sprache abgehalten hat. In Split und in Varaždin existieren ebenfalls Statuen von Gregor von Nin. Alle diese Statuen sind aus Bronze, und es gibt eine Legende, wonach das Reiben am großen Zeh seines linken Fußes Glück bringen soll (Schauen Sie selbst: dieser Teil der Statue ist von den vielen Berührungen glänzend poliert.)

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Nin ist die Kirche des Heiligen Kreuzes. Nin war lange ein Bischofsstadt und aus ihr kamen mehr als 60 Bischöfe. Diese Kirche gilt als die kleinste Kathedrale der Welt, und Sie können mir glauben, sie ist wirklich sehr klein.

nin-die-kirche-des-heiligen-kreuzes

Nachdem wir ein paar Stunden zu Fuß in Nin unterwegs gewesen waren, wurde es nun Zeit, wieder nach Split zurückzufahren. Unsere kurzen Osterferien waren zu Ende, aber wir waren uns einig darin, dass dies nicht das letzte Mal war, dass wir die schöne Gegend um Zadar, Paklenica und auch die Insel Pag besuchen würden.

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